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Was in der Schweiz mit 3'000 Kindern scheiterte, soll...
sesaminput - 9. Jul, 08:26

Hinweis

-+-+-+-+-+-+-+-

Sesamprojekte

Freitag, 26. Oktober 2007

Frag nach Sesam...

Es tut sich was: Die Homepage von Sesam ist, wenn schon nicht inhaltlich, doch formal neu gestaltet. Passend zu den Eidgenössischen Wahlen springt einem auf der Sesam-Startseite eine Frau mit Bauch ins Auge: Trotz der kalten Temperaturen nur leicht bekleidet in einem knapp sitzenden roten Shirt mit unverkennbar weissem Kreuz.
Für spontan entschlossene patriotische Sesam-EnthusiastInnen (mit Schweizer-Pass?) leider enttäuschend: Sie können sich noch immer nicht übers Internet für Sesam anmelden. Aber: Neu gibt es die (kostenpflichtige) ultimative Sesam-Infoline, die einem wohl in solchen Fällen weiter hilft. Das Sesam-Infomaterial ist auch produziert: Frisch ab Presse gibts den Flyer für Einsteiger oder aber die ausführliche 150grämmige Variante für Festentschlossene. Die rotgewandete schwangere Patriotin lächelt einem auch dort entgegen.
Was zudem auffällt: Ist das eigene Kind in der Kinderkrippe der Uni Basel untergebracht, so wird man dort (auch via Flyer) um Teilnahme an (einer) der Sesam-Vorstudie(n) gebeten: Für 3 Tage ein Papier-Tagebuch, danach ein elektronisches Tagebuch führen, Fragebögen ausfüllen und das Kind bekommt einen Aktigraph an den Unterschenkel. Die Belohnung für den Einsatz: Chf 120.- sowie ein Buchgeschenk.

Sonntag, 11. März 2007

Sesam sucht Sys-Admin

Seit ein paar Tagen ausgeschrieben:
Gesucht wird ein erfahrener IT-Administrator für die Betreuung der IT-Infrastruktur der sesam Studie. Neben der Administration von ca. 150 Desktoprechnern in der Zentrale in Basel und der Überwachung des laufenden Betriebs der eingesetzten Serversysteme, müssen Rechner an weiteren Standorten in der Schweiz betreut werden. Zu den Aufgaben gehören ausserdem der Support für die Mitarbeiter der Studie, der Aufbau eines separaten Netzwerks in der Zentrale, Softwaredeployment und die Überwachung von Backups. Da für die von der Studie erhobenen personenbezogenen Daten höchster Sicherheitsstandard gewährleistet werden muss, ist diese Stelle mit einer hohen Verantwortung verbunden.

Sonntag, 25. Februar 2007

NZZ am Sonntag über Grosseltern / Enkel

Die NZZ am Sonntag schreibt am 25.2.2007:
Von Grosseltern und Enkelkindern

Wo es um Werte geht, ist der Enkel mit dem Grosi nicht immer einig. Aber wichtig sind sie sich trotzdem. Eine alte Beziehung wird neu erforscht. Von Kathrin Meier-Rust
Das Alter hat zurzeit kein gutes Image. Mit einer Ausnahme: wenn es als Grossmutter oder Grossvater daherkommt. Grosseltern, so der Zürcher Soziologe François Höpflinger, gehören «zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu den wenigen positiv besetzten Altersbildern». Und auch volkswirtschaftlich sind Grosseltern ausgesprochen produktiv: Allein bei der Betreuung von Kleinkindern wird ihre Leistung in der Schweiz auf mindestens 2 Milliarden Franken geschätzt.
Während die Forschung die Bedeutung von Grosseltern also erkannt hat, wurden Enkelkinder kaum je mit einbezogen, aus dem einfachen Grund, dass Eltern schon mit der Geburt eines Enkels zu Grosseltern werden und befragt werden können, während Enkelkinder zuerst heranwachsen müssen, um über ihre Beziehung zu ihren Grosseltern Auskunft geben zu können. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel» (NFP 52) widmen sich deshalb gleich zwei grosse Studien der Beziehung zwischen Enkelkindern und ihren Grosseltern. (...)
Dabei geht's um "Vermitteln Grosseltern ihren Enkeln Werte in unterschiedlicher Weise als Eltern ihren Kindern?" und "Grosseltern in einer dynamischen Gesellschaft – Wie erleben Enkelkinder und Grosselten diese Beziehung?". Das erinnert doch stark an die Sesamteilstudie D:
Forschungsziel
Dieses Projekt widmet sich der Frage, ob sich die positiven Konsequenzen grosselterlicher Ressourcen - in Gestalt von Zeit, Geld, Fürsorge, Ratschlag etc. - auch in modernen Gesellschaften finden lassen. Wir untersuchen, ob sich die positiven Konsequenzen grosselterlicher Investitionen in Form von Gesundheit und subjektivem Wohlbefinden sowohl der Mutter wie auch der Enkelkinder manifestieren. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Verteilung grosselterlicher Ressourcen einem systematischen, evolutionstheoretisch ableitbaren Muster folgt: Die Grossmutter mütterlicherseits investiert am meisten Ressourcen, wohingegen der Grossvater väterlicherseits am wenigsten investieren wird. Drittens untersuchen wir, ob das Ausfüllen einer grosselterlichen Rolle und die Investition von Ressourcen in die Enkelkinder gleichfalls einen positiven Effekt auf die Grosseltern haben: Ihre subjektive Lebenszufriedenheit – so wird hier vorhergesagt - erhöht sich.
Erkenntnisgewinn
sesam bietet die einzigartige Chance, in einer modernen Gesellschaft die möglichen positiven Auswirkungen grosselterlicher Investitionen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden sowohl der Babys wie auch ihrer Eltern bezüglich zentraler sozialer, medizinischer und psychologischer Dimensionen zu erforschen. sesam erforscht gleichzeitig, welche (positiven) Konsequenzen grosselterliche Investitionen für die Grosseltern selbst haben können. Diese können sich zum Beispiel in Gestalt grösserer Lebenszufriedenheit, erhöhten Wohlbefindens oder grösserer Unterstützung durch jüngere Generationen während Zeiten von Krankheit und Pflege manifestieren.
Klingt so von aussen etwas nach "doppelt gemoppelt"...

Montag, 19. Februar 2007

Andreas Papassotiropoulos wechselt nach Basel

Andreas Papassotiropoulos, Sesam Co-Antragsteller in Teilprojekt G, wechselt von Zürich nach Basel. Das die Mitteilung der Uni Basel:
An der Fakultät für Psychologie wird das neue Ordinariat für Molekulare Psychologie geschaffen und ad personam mit Prof. Andreas Papassotiropoulos besetzt. Papassotiropoulos übernimmt gleichzeitig die Leitung der Life Sciences Training Facility (LSTF) am Biozentrum. Er wurde 1970 in Athen geboren, studierte Humanmedizin an der Universität Bonn, wo er 1996 promovierte. Seine anschliessende Laufbahn umfasst unter anderem Tätigkeiten als Assistenzarzt für Psychiatrie sowie für Neurologie am Universitätsspital Bonn (1996–2000), als Oberarzt und Group Leader Clinical Genetics in der Abteilung für Psychiatrische Forschung der Universität Zürich (2000–2004) und seit 2003 als SNF-Förderprofessor an der Universität Zürich. Dazwischen lagen mehrere Forschungsaufenthalte in den USA, unter anderem im Laboratory of Neurogenetics am National Institute on Aging. Seine Facharztanerkennung als Psychiater und Psychotherapeut erlangte er 2001. Papassotiropoulos’ Forschungsschwerpunkte sind die molekularen Grundlagen höherer kognitiver Funktionen, besonders Gedächtnis, und die Therapie neurodegenerativer Erkrankungen wie der Alzheimer-Demenz. Er leistete bereits wichtige Arbeiten zu der Funktion des menschlichen Gedächtnisses, wobei er neuste Methoden der Molekulargenetik und -genomik anwendete. Zu seinen wichtigsten Zielen in Basel gehören die Erforschung der molekularen Grundlagen des Gedächtnisses beim Menschen, die Anwendung dieser Erkenntnisse für die Entwicklung besserer Therapien von Gedächtnisstörungen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Gebiet. Diese Ziele sollen durch eine intensive transfakultäre Vernetzung der Molekularen Psychologie an der Universität Basel erreicht werden. Papassotiropoulos ist griechischer und deutscher Staatsangehöriger, verheiratet und Vater von drei Kindern.
Seine Beteiligung an Sesam ist keine Zeile wert? Darum geht es bei seinem Projekt "Der Einfluss genetischer Faktoren auf Entwicklung und Verlauf psychischer Erkrankungen":
Forschungsziel
Im Rahmen der Langzeitstudie sesam untersucht dieses Projekt die Bedeutung der genetischen Faktoren unter unterschiedlichen Umweltbedingungen.
Erkenntnisgewinn sesam
Dieses Projekt dient der Entdeckung von psychosozialen und biologischen Faktoren, indem es die Häufigkeit bestimmter genetischer Merkmale in Gruppen von gesunden und von erkrankten Teilnehmenden untersucht. In diesem Zusammenhang ist das Zusammenspiel zwischen Genen und Umwelt sehr wichtig. Der ganzheitliche Ansatz - d.h. die Untersuchung des komplexen Zusammenspiels zwischen Umwelt und genetischen Faktoren - wird unser Verständnis über die Ursachen psychischer Störungen entscheidend voranbringen. Letztendlich wird diese Forschung dazu beitragen, dass zukünftig bessere und auf die Ursachen hin gerichtete Therapien entwickelt werden, welche das Leiden der Patienten lindern.
Noch Mitte September 2006 hatte die psychologische Fakultät gehofft,
dass in absehbarer Zukunft drei weitere ordentliche Professuren in den Bereichen Molekulare Psychologie, Kognitive Psychologie und Persönlichkeitspsychologie besetzt respektive zur Ausschreibung frei gegeben werden.
Der Universitätsrat hat dann tatsächlich am 13.12.2006 die Hoffnungen erfüllt und die Schaffung der Professur für Molekulare Psychologie gutgeheissen. Und knapp zwei Monate später ist der Lehrstuhl schon besetzt. Dieses für akademische Verhältnisse doch recht forsche Tempo geht wohl nur mit einer Berufung "ad personam", wie in der entsprechenden Mitteilung der Uni vermerkt...

Samstag, 17. Februar 2007

arithmetische Details

Soeben hat der Nationalfonds den "Guide 2007" (noch nicht online) über alle "National Centres of Competence in Research", zu denen auch Sesam gehört, publiziert. Grundsätzlich eine spannende Lektüre. Darin ist z.B. zu erfahren, dass Sesam seit dem 1.10.2005 läuft, im ersten Jahr ein Budget von 3,65 Millionen hatte (im laufenden zweiten: 5,74 Mio) und 74,37 Personen beschäftigt. Über das Management steht in der tabellarischen Aufstellung auf S. 79, dass es aus 5,37 100% Stellen besteht, die auf 4 Frauen und 1 Mann verteilt sind (Nationalitäten: 2 D, 1 CH, 2 F, andere 1). 2 Seiten davor ist das Management namentlich aufgelistet. Da sind 5 Männer und 4 Frauen aufgeführt. Wie diese etwas verwirrliche Rechnung wohl gemeint ist?

Samstag, 28. Oktober 2006

sesam: Ensuring Privacy for a Interdisciplinary Longitudinal Study

Am "Workshop Elektronische Datentreuhänderschaft - Anwendungen, Verfahren, Grundlagen" anlässlich der Informatik 2006 in Dresden präsentierten die für die Datenbank von sesam verantwortlichen Boris Glavic und Klaus Dittrich am 5. Oktober 2006 ihr Paper mit dem Titel:

sesam: Ensuring Privacy for a Interdisciplinary Longitudinal Study

Abstract: Most medical, biological and social studies face the problem of storing information about subjects for research purposes without violating the subject’s privacy. In most cases it is not possible to remove all information that could be linked to a subject, because some of this information is needed for the research itself. This fact holds especially for longitudinal studies, which collect data about a subject at different times and places. Longitudinal studies need to link different data about a specific subject, collected at different times for research and administration use. In this paper we present the security concept proposed for sesam, a longitudinal interdisciplinary study that analyses the social, biological and psychological risk factors for the development of psychological diseases. Our security concept is based on pseudonymisation, encrypted data transfer and an electronic data custodianship. This paper is mainly a case study and some of the security problems emerged in the context of sesam may not occur in other studies. Nevertheless we believe that an adopted version of our approach could be used in other application scenarios as well.

Der ganze Artikel als .pdf am Originalstandort oder allenfalls auch hier.

Ein paar relevante Zitate aus dem 7seitigen Artikel:

Because of the need to link subjects and scientific data even anonymisation without quality reduction is not applicable for sesam. Considering these constraints, protecting the subject’s privacy is limited to pseudonymisation of scientific data and protecting the data and mapping between subjects and data from unauthorised access.
(...)
We use pseudonyms called subject identifiers or SIDs to identify the subjects about which scientific data was collected. All personal information like name or address is stored associated with another pseudonym called subject study number or SSN. The mapping between SID and SSN is not stored in sesamDB. We establish an electronic data custodian to control the access to the mapping between the SSNs and the SIDs.
The mapping information is stored in a second database located at an external location and administrated by an external organisation. This external database, called mapDB, is connected to sesamDB via a private connection. sesam-employees have no direct access to mapDB and can only access the mapping information using a sesam client application. These client applications authenticate users and restrict the access to the mapping information to specific use cases.
(...)
sesamDB will be backed up to a second server on a daily basis. This second server is placed in the same location with the sesamDB server. In addition tape backups will be performed every week and the tapes will be stored in a secured location outside the central site.
(...)
Access to data stored in the sesamDB is restricted to computers located at the sesam central site. These computers are connected to sesamDB via a local network connection. We require that no computer that is connected to sesamDB is connected to the Internet. The access to sesamDB is restricted to specialised client applications, which have only access to the data needed for their field of activity. For example the client application used for data export and scientific analysis has access rights for all scientific data, but no access rights for personal subject information and mapDB.
The client application used for data export logs all data export queries and stores the log information in sesamDB. The log information allows us to monitor the data exports and analyse the exports executed by a specific person. Data is made availible to third parties in aggregated form, without SIDs and with assent of the study direction.

Samstag, 24. Juni 2006

Sesamunterlagen bei der Ethikkommission

Sesam notiert in seiner Chronik, die nur als .pdf-File vorliegt, dass am 12. Juni 2006 die Unterlagen über die Vorstudien der Ethikkommission beider Basel zur Begutachtung eingereicht worden seien:
12. Juni 2006 Einreichung der Ethik-Anträge für die Vorstudien an die Ethikkommission beider Basel (EKBB).
Beim Lesen stirnrunzelnd gedacht: Reicht man bei einer Ethikkommission tatsächlich "Ethik-Anträge" für Studien ein? Und die spricht dann Ethik zu, so wie beim Stipendien-Antrag die Stipendienkommission???

Mittwoch, 21. Juni 2006

Sesam sucht Doktoranden

Aus den Stellenanzeigen auf der Site der Fakultät für Psychologie:

Im Rahmen des vom SNF geförderten Nationalen Forschungsschwerpunktes “Swiss Etiological Study of Adjustment and Mental Health“ (sesam) suchen wir ab 1. Oktober 2006

Doktoranden (100 %)

Das Vertragsverhältnis ist auf drei Jahre befristet. (...)

Den Doktoranden wird die Möglichkeit geboten, in sesam unter individueller Betreuung im Rahmen eines projektspezifischen Nachwuchsförderprogramms, welches u.a. Kolloquien, Journal Clubs, interdisziplinäre Workshops und Summer schools umfasst, ihre Promotion anzufertigen.

Aufgaben:

  • Mithilfe bei der Rekrutierung von schwangeren Frauen
  • Vorbereitung der Datenerhebung, Erstellung und Entwicklung der Untersuchungsinstrumente
  • Durchführen von Pilotstudien
  • Durchführen der Datenerhebung
  • Mithilfe bei der Koordination des Studienablaufes
  • Mitwirkung bei der Datenanalyse und Publikation der Ergebnisse
  • Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen

Voraussetzungen:
  • Qualifizierter Hochschulabschluss in Psychologie oder in angrenzenden wissenschaftlichen Disziplinen
  • Ausgeprägtes Interesse an einer wissenschaftlichen Laufbahn
  • Fundierte Kenntnisse der Methodologie empirischer Forschung und der Statistik
  • Erfahrung in der selbständigen Durchführung empirischer Studien (Rekrutierung, Handling von Datensätzen, Datenauswertung, etc.)
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Von Vorteil: Französischkenntnisse
  • Räumliche und zeitliche Flexibilität
  • Hohe Stressresisten

Bewerbungen sind bis spätestens 15. Juli 2006 (...)

Donnerstag, 15. Juni 2006

Sesam sucht

Aus den Stelleninseraten auf der Site der Fakultät für Psychologie:

NFS sesam: DoktorandInnen/StipendiatInnenstellen

Im Rahmen eines Teilprojektes des vom Schweizer Nationalfonds geförderten Nationalen Forschungsschwerpunktes “Swiss Etiological Study of Adjustment and Mental Health (sesam)“ suchen wir ab 1. Oktober 2006 zwei DoktorandInnen/StipendiatInnenstellen (100 %)
(...)
Aufgaben im Rahmen der Doktorarbeit:
• Mithilfe bei der Rekrutierung von schwangeren Frauen
• Vorbereitung der Datenerhebung, Erstellung und Entwicklung der Untersuchungsinstrumente
• Durchführen der Datenerhebung
• Mithilfe bei der Koordination des Studienablaufes
• Datenanalyse und Publikation der Ergebnisse
• Dissertation
• Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen

Voraussetzungen:
• Qualifizierter Hochschulabschluss in Psychologie oder in angrenzenden wissenschaftlichen Disziplinen
• Interesse an psychobiologischen Fragestellungen und an einer wissenschaftlichen Laufbahn
• Fundierte Kenntnisse der Methodologie empirischer Forschung und der Statistik
• Ein Abschluss in einem Heil- oder Pflegeberuf (z.B. Krankenschwester oder Hebamme) ist von Vorteil, nicht aber Voraussetzung
• Sehr gute Englischkenntnisse
• Von Vorteil: Französischkenntnisse
• Räumliche und zeitliche Flexibilität
• Hohe Belastbarkeit

Montag, 29. Mai 2006

Sesam-Datenbank entsteht in Zürich

dbsesamlogoDie Website von Sesam gibt keine Auskunft darüber, wer sich um die Datenbank kümmert, in der das Material landet, das Sesam sammelt. Eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, wie zentral dieses Element ist für den Ablauf von Sesam. Es ist wohl kaum übertrieben anzunehmen, dass die Sesam-Datenbank Dreh- und Angelpunkt des ganzen Unterfangens ist. Angesichts der Menge und Diversität der anfallenden Informationen, ist das Design, die Robustheit und die Sicherheit der Datenablage vielleicht gar "matchentscheidend". Fast das Einzige aber, was über den Umgang mit den Daten zu erfahren ist, ist dies:
Wo werden die erhobenen Informationen gespeichert?
Alle Informationen werden auf einem streng gesicherten Datenserver gespeichert. Die Auswertungen erfolgen anonymisiert, es werden keine personenbezogenen Daten an Dritte weitergegeben. Die Bestimmungen des eidgenössischen Datenschutzes werden jederzeit eingehalten.
Darum als Ergänzung: Das Datenbankdesign entsteht an der Uni Zürich am Institut für Informatik, einem Teil der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, und liegt dort in den Händen von Projektleiter Boris Glavic. Er hat 2005 sein Diplom in Computerwissenschaften erhalten von der Technischen Hochschule Aachen und hat bisher 2 Aufsätze publiziert. Beide befassen sich mit Fragen des Datamining in der Hydrologie. Glavics Betreuer ist Prof. Klaus R. Dittrich. Das Projekt dahinter hat seine eigene Homepage. Dort steht unter anderem:
The sesam study will generate a large amount of data like questionnaires, biological analysis, genetic data, multimedia content and sequence data. The aim of sesam-db is to design and implement a database with appropriate client software to manage these different types of data and related metadata. Besides the storage and management of data, sesam-db will be used to support the sesam project workflow. Because most of the collected data include personal information about subjects, the sesam project has high requirements on the security of the managed data.
From the computer scientist`s point of view, the sesam project offers the opportunity to apply a variety of database techniques and concepts to a real-world application and extend our understanding of how to manage these complex data analysis requirements. Concepts and techniques of interest include workflow management, data lineage / versioning, quality management, data security management and management of multimedia and sequence data. Possible future research directions of the project include data mining for plausibility checks and information extraction, automated generalisation, aggregation and restriction of data exports and generation of plausibility constraints out of questionnaire specifications.
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Sesam Watch

Beobachtungen und Notizen zum Schweizer NCCR "Sesam", der 3'000 Kinder und ihr Umfeld vom ersten Ultraschallbild an 20 Jahre lang beobachten wollte (vorzeitiger Abbruch: 13.3.08). Autonom, skeptisch, ehrenamtlich. Kontakt: sesamwatch@gmail.com

Grundsätze



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