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Sonntag, 25. Februar 2007

NZZ am Sonntag über Grosseltern / Enkel

Die NZZ am Sonntag schreibt am 25.2.2007:
Von Grosseltern und Enkelkindern

Wo es um Werte geht, ist der Enkel mit dem Grosi nicht immer einig. Aber wichtig sind sie sich trotzdem. Eine alte Beziehung wird neu erforscht. Von Kathrin Meier-Rust
Das Alter hat zurzeit kein gutes Image. Mit einer Ausnahme: wenn es als Grossmutter oder Grossvater daherkommt. Grosseltern, so der Zürcher Soziologe François Höpflinger, gehören «zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu den wenigen positiv besetzten Altersbildern». Und auch volkswirtschaftlich sind Grosseltern ausgesprochen produktiv: Allein bei der Betreuung von Kleinkindern wird ihre Leistung in der Schweiz auf mindestens 2 Milliarden Franken geschätzt.
Während die Forschung die Bedeutung von Grosseltern also erkannt hat, wurden Enkelkinder kaum je mit einbezogen, aus dem einfachen Grund, dass Eltern schon mit der Geburt eines Enkels zu Grosseltern werden und befragt werden können, während Enkelkinder zuerst heranwachsen müssen, um über ihre Beziehung zu ihren Grosseltern Auskunft geben zu können. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel» (NFP 52) widmen sich deshalb gleich zwei grosse Studien der Beziehung zwischen Enkelkindern und ihren Grosseltern. (...)
Dabei geht's um "Vermitteln Grosseltern ihren Enkeln Werte in unterschiedlicher Weise als Eltern ihren Kindern?" und "Grosseltern in einer dynamischen Gesellschaft – Wie erleben Enkelkinder und Grosselten diese Beziehung?". Das erinnert doch stark an die Sesamteilstudie D:
Forschungsziel
Dieses Projekt widmet sich der Frage, ob sich die positiven Konsequenzen grosselterlicher Ressourcen - in Gestalt von Zeit, Geld, Fürsorge, Ratschlag etc. - auch in modernen Gesellschaften finden lassen. Wir untersuchen, ob sich die positiven Konsequenzen grosselterlicher Investitionen in Form von Gesundheit und subjektivem Wohlbefinden sowohl der Mutter wie auch der Enkelkinder manifestieren. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Verteilung grosselterlicher Ressourcen einem systematischen, evolutionstheoretisch ableitbaren Muster folgt: Die Grossmutter mütterlicherseits investiert am meisten Ressourcen, wohingegen der Grossvater väterlicherseits am wenigsten investieren wird. Drittens untersuchen wir, ob das Ausfüllen einer grosselterlichen Rolle und die Investition von Ressourcen in die Enkelkinder gleichfalls einen positiven Effekt auf die Grosseltern haben: Ihre subjektive Lebenszufriedenheit – so wird hier vorhergesagt - erhöht sich.
Erkenntnisgewinn
sesam bietet die einzigartige Chance, in einer modernen Gesellschaft die möglichen positiven Auswirkungen grosselterlicher Investitionen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden sowohl der Babys wie auch ihrer Eltern bezüglich zentraler sozialer, medizinischer und psychologischer Dimensionen zu erforschen. sesam erforscht gleichzeitig, welche (positiven) Konsequenzen grosselterliche Investitionen für die Grosseltern selbst haben können. Diese können sich zum Beispiel in Gestalt grösserer Lebenszufriedenheit, erhöhten Wohlbefindens oder grösserer Unterstützung durch jüngere Generationen während Zeiten von Krankheit und Pflege manifestieren.
Klingt so von aussen etwas nach "doppelt gemoppelt"...
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Sesam Watch

Beobachtungen und Notizen zum Schweizer NCCR "Sesam", der 3'000 Kinder und ihr Umfeld vom ersten Ultraschallbild an 20 Jahre lang beobachten wollte (vorzeitiger Abbruch: 13.3.08). Autonom, skeptisch, ehrenamtlich. Kontakt: sesamwatch@gmail.com

Grundsätze



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