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Freitag, 1. Dezember 2006

5.12.: SP-Podiumsdiskussion zu sesam

VERANSTALTUNGSHINWEIS

sesam öffne dich!

Veranstaltung mit Podiumsdiskussion

Dienstag, 5. Dezember 2006, 20.00 – 21.30 Uhr, Meriansaal im Café Spitz, Rheingasse 2, Basel

SESAM IST EIN NATIONALER FORSCHUNGSSCHWERPUNKT ZUR MENSCHLICHEN ENTWICKLUNG UND SEELISCHEN GESUNDHEIT. DAS PROJEKT WILL DIE KOMPLEXEN URSACHEN ERFORSCHEN, WELCHE DIE PSYCHISCHE ENTWICKLUNG BEEINFLUSSEN UND DAMIT ZUM BESSEREN VERSTÄNDNIS BEITRAGEN, WAS MENSCHEN GESUND ODER KRANK MACHT. DAZU BEGLEITET DIE INTERDISZIPLINÄRE STUDIE 3000 KINDER UND IHRE FAMILIEN ÜBER 20 JAHRE.

DIE SP BASEL-STADT HAT FRAGEN, WÜNSCHE UND SUCHT DAS GESPRÄCH
- 3000 KINDER UND IHRE FAMILIEN WERDEN VOM 1. LEBENSTAG AN 20 JAHRE LANG BEOBACHTET
- ES WERDEN DATEN ÜBER EIN GANZES LEBEN GESAMMELT
- DIE URSACHEN VON DEPRESSIONEN UND ANDEREN SEELISCHEN LEIDEN SOLLEN HERAUSGEFUNDEN WERDEN
- AUCH DAS ERBGUT DER KINDER WIRD ANALYSIERT

Inputreferate
- Was ist sesam? Alexander Grob, Stv. NFS sesam Direktor, Silvia Schneider, NFS sesam Ausbildungsleiterin
- sesam im nationalen Kontext: Anita Fetz, Ständerätin Basel-Stadt
- Die ethische Knacknuss: Sibylle Schürch, Mitglied Universitätsrat Basel, Geschäftsführerin Nationale Ethikkommission
- Das Positionspapier der SP Basel-Stadt: Tanja Soland, Grossrätin und Mitglied der Geschäftsleitung SP Basel-Stadt
Diskussion mit den Referierenden und dem Publikum
Gesprächsleitung: Christian Heuss, Wissenschaftsjournalist Radio DRS 2

Freitag, 10. November 2006

SESAM liegt bei der EKBB auf dem Tisch

Stefan Stöcklin heute in der Basler Zeitung auf Seite 15:

Gesuch für «sesam» eingereicht

Seit Mitte dieser Woche ist es auf der Webseite von «sesam» nachzulesen: Per 31. Oktober hat die Projektleitung die Hauptstudie des Nationalen Forschungsschwerpunktes «sesam» bei der Ethikkommission beider Basel (EKBB) eingereicht › still und leise unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nach langen Verzögerungen kann sich die EKBB somit an die Arbeit machen und das kontrovers diskutierte Projekt begutachten (vgl. baz vom 25. August 2006). Bewilligt wurde der Forschungsschwerpunkt vom Nationalfonds bereits im März 2005.
Die Expertenkommission wird die Vereinbarkeit der Studie, welche die psychische Entwicklung von 3000 Kindern ab der 12. Schwangerschaftswoche bis zum 20. Altersjahr verfolgen will, mit den ethischen Prinzipen für die Forschung am Menschen prüfen und über die Zulässigkeit entscheiden. Im Zentrum von «sesam» steht die Ursachenforschung für Depressionen und Angststörungen.
Bis ein Entscheid der EKBB vorliegt, dürften nochmals Wochen, allenfalls Monate vergehen. Zu den Terminen will man sich bei der EKBB nicht äussern, zugesichert ist bis Ende November eine «erste Einschätzung». Zu rechnen sei angesichts der Komplexität aber mit zusätzlichen Expertengutachten. Auf Seiten von «sesam» äussert man sich diesbezüglich zurückhaltend. Der stellvertretende Direktor, Prof. Alexander Grob sagt nur: «Die Entscheidungsgrundlagen sollten vorliegen.» Man gehe aber davon aus, dass frühestens nächsten Frühling mit der Rekrutierung von Schwangeren begonnen werden könne, wie Sprecher Daniel Habegger sagt. Der Einreichung gingen monatelange Abklärungen voraus. Es stellte sich heraus, dass das Projekt trotz der Zusage durch den Nationalfonds auf der juristisch-ethischen Seite schwach abgestützt war. Besonders die Frage der Zuständigkeit der Ethikkommissionen war unklar, da mehrere Forschungsgruppen in verschiedenen Kantonen beteiligt sind, eine eidgenössische Kommission aber fehlt. Die nationale Ethikkommison im Bereich Humanmedizin hat nur eine beratende Aufgabe. Eine ethische Begutachtung ist aber nötig, damit die Studie starten kann.
Zudem bewegt sich «sesam» an der Schnittstelle Psychologie/Medizin, die kantonalen Ethikkommissionen haben in der Regel aber kein Mandat für die Prüfung psychologischer Forschung. Das führte anfänglich zu Unstimmigkeiten zwischen der «sesam»-Leitung und der EKBB. Unterdessen seien diese Fragen geklärt. «Wir haben die EKBB für zuständig erklärt», sagt Grob. «Und wir haben ein gutes Einvernehmen.»
Bei der Einreichung der Unterlagen sei die ganze Projektleitung von «sesam» anwesend gewesen. EKBB-Präsident Hans Kummer habe die Unterlagen persönlich in Empfang genommen. Die EKBB hat auch aufgerüstet und beschäftigt neu eine Psychiaterin. Zudem wurde ein Psychologe der Universität Basel als Berater beigezogen, dessen Name aber nicht bekannt gegeben wird.
Jetzt liegt der Ball bei der EKBB, die das Projekt auf allfällig unzulässige Projekte abklopfen muss und Auflagen machen kann. Im Zentrum geht es um die Abwägung von Risiken und Nutzen der Forschung an unmündigen, nicht urteilsfähigen Kindern, ein unter Spezialisten heiss diskutiertes Feld. Klare Antworten gibt es nicht. Die Kernstudie wird daraufhin geprüft werden müssen, ob sie die Kinder in ihrer Entwicklung in irgend einer Form behindern könnte. Dazu gehören unter anderem die Ultraschalluntersuchungen und ihre Analysen, die Befragungen der Familien oder die genetischen Studien. Auch setzt die lange Zeitdauer des Vorhabens von 20 Jahren hohe Hürden für eine umfassende ethische Bewertung.
«sesam»-Direktor Jürgen Margraf war für eine Stellungnahme gestern nicht erreichbar. «Herr Margraf schreibt an einem Buch und ist in Klausur», sagte die Sekretärin.

Samstag, 28. Oktober 2006

sesam: Ensuring Privacy for a Interdisciplinary Longitudinal Study

Am "Workshop Elektronische Datentreuhänderschaft - Anwendungen, Verfahren, Grundlagen" anlässlich der Informatik 2006 in Dresden präsentierten die für die Datenbank von sesam verantwortlichen Boris Glavic und Klaus Dittrich am 5. Oktober 2006 ihr Paper mit dem Titel:

sesam: Ensuring Privacy for a Interdisciplinary Longitudinal Study

Abstract: Most medical, biological and social studies face the problem of storing information about subjects for research purposes without violating the subject’s privacy. In most cases it is not possible to remove all information that could be linked to a subject, because some of this information is needed for the research itself. This fact holds especially for longitudinal studies, which collect data about a subject at different times and places. Longitudinal studies need to link different data about a specific subject, collected at different times for research and administration use. In this paper we present the security concept proposed for sesam, a longitudinal interdisciplinary study that analyses the social, biological and psychological risk factors for the development of psychological diseases. Our security concept is based on pseudonymisation, encrypted data transfer and an electronic data custodianship. This paper is mainly a case study and some of the security problems emerged in the context of sesam may not occur in other studies. Nevertheless we believe that an adopted version of our approach could be used in other application scenarios as well.

Der ganze Artikel als .pdf am Originalstandort oder allenfalls auch hier.

Ein paar relevante Zitate aus dem 7seitigen Artikel:

Because of the need to link subjects and scientific data even anonymisation without quality reduction is not applicable for sesam. Considering these constraints, protecting the subject’s privacy is limited to pseudonymisation of scientific data and protecting the data and mapping between subjects and data from unauthorised access.
(...)
We use pseudonyms called subject identifiers or SIDs to identify the subjects about which scientific data was collected. All personal information like name or address is stored associated with another pseudonym called subject study number or SSN. The mapping between SID and SSN is not stored in sesamDB. We establish an electronic data custodian to control the access to the mapping between the SSNs and the SIDs.
The mapping information is stored in a second database located at an external location and administrated by an external organisation. This external database, called mapDB, is connected to sesamDB via a private connection. sesam-employees have no direct access to mapDB and can only access the mapping information using a sesam client application. These client applications authenticate users and restrict the access to the mapping information to specific use cases.
(...)
sesamDB will be backed up to a second server on a daily basis. This second server is placed in the same location with the sesamDB server. In addition tape backups will be performed every week and the tapes will be stored in a secured location outside the central site.
(...)
Access to data stored in the sesamDB is restricted to computers located at the sesam central site. These computers are connected to sesamDB via a local network connection. We require that no computer that is connected to sesamDB is connected to the Internet. The access to sesamDB is restricted to specialised client applications, which have only access to the data needed for their field of activity. For example the client application used for data export and scientific analysis has access rights for all scientific data, but no access rights for personal subject information and mapDB.
The client application used for data export logs all data export queries and stores the log information in sesamDB. The log information allows us to monitor the data exports and analyse the exports executed by a specific person. Data is made availible to third parties in aggregated form, without SIDs and with assent of the study direction.

Montag, 23. Oktober 2006

Sesam Präsentation in der PUK

Heute stellt Sesam-Leiter Jürgen Margraf in der Psychiatrischen Uniklinik in Basel Sesam an einem Kolloquium vor, zwischen 17 und 18 Uhr.

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Uni BS: sesam als Brücke

Stefan Stöcklin berichtet heute in der baz über die Medienkonferenz der Uni Basel in Sachen Forschungsstrategie in den Life Sciences:

Die Universität will mehr klinische Forschung
Die Life-Sciences sind und bleiben Hauptschwerpunkt der universitären Forschung. Vermehrt wird nach Anwendungen gesucht.

«Wir sind sehr gut, aber wir sind nicht sehr viele», sagte Antonio Loprieno, der Rektor der Universität Basel, zum Zustand seiner Institution und verwies auf die eben veröffentlichten Rankings, wo Basel beispielsweise Platz 75 der besten Hochschulen weltweit erreicht hat. Loprieno und sein Vizerektor Forschung, Peter Meier-Abt, nahmen die BioValley-Life-Sciences-Woche im Kongresszentrum zum Anlass, um ihre Forschungsstrategie einem grösseren Publikum näher auszuführen.
Dass sie dazu das Biotech-Event auswählten, war natürlich kein Zufall, sondern inhaltliches Programm. «Die Lebens- und Kulturwissenschaften sind unsere beiden Makroschwerpunkte», sagte Loprieno. Beide würden gleichberechtigt nebeneinander stehen, doch alle wüssten, der eine › die Life Sciences › sei ein bisschen «gleicher».
Damit hob der Rektor die grosse Bedeutung der Lebenswissenschaften hervor, die in Basel richtigerweise gefördert würden. Da sie viel kosteten und die Universität nicht in der Lage sei, allein die notwendige kritische Masse zu erreichen, seien Kooperationen nötig. Loprieno erwähnte sowohl die Zusammenarbeit mit der grossen Wissenschaftsgemeinde der trinationalen Region als auch mit den Unternehmern.
Umsetzung in Praxis. Des Rektors Votum für die Life Sciences war ein willkommenes Zuspiel für den Vizerektor Forschung. Peter Meier-Abt nannte drei Pfeiler, die für eine «erfolgreiche Entwicklung» der Life Sciences wichtig seien: die Umsetzungsforschung (Translational Research), das heisst die Überführung von Erkenntnissen in anwendbare Produkte, die Zusammenarbeit mit industriellen Partnern und der Dialog mit der Öffentlichkeit.
Ins Zentrum seiner Ausführungen stellte Meier-Abt sodann die klinische Forschung, das heisst Untersuchungen und Forschungsarbeiten mit und an Menschen zur Entwicklung von medizinischen Wirkstoffen. «Die klinische Forschung muss eine unserer Stärken werden», postulierte Meier-Abt. Dies durch eine Bündelung der Kräfte, von der Grundlagenforschung bis zum Versuch in der Klinik. «Es geht nicht darum, die Grundlagenforschung zu beschneiden, sondern wenn immer möglich Anwendungen zu generieren», sagte Meier-Abt im Gespräch mit der baz.
Neben den Pharmawissenschaften zählt er im Weiteren auf die Systembiologie am Zentrum der ETH in Basel und an der Universität. Interessant schliesslich die Rolle, die der Forschungs-Vizerektor dem umstrittenen Nationalen Forschungsschwerpunkt «sesam» beimisst, das heisst der grossangelegten Kinderstudie zur Erforschung von Depressionen. Als Projekt der Psychologie stehe «sesam» an der Schnittstelle zwischen den beiden Makroschwerpunkten. Das von der Ethikkomission noch nicht bewilligte Projekt solle in Zukunft dazu dienen, eine Brücke zwischen den beiden zu schlagen. Denn auf Dauer sei die Trennung unzeitgemäss.
Da speziell Forschung mit Menschen Anlass zu kontroversen Diskussionen gibt, müsse der Dialog mit der Öffentlichkeit gepflegt werden. Hier macht die Universität vorwärts: Ab nächstem Jahr soll im Pharmazeutischen Museum am Totengässlein ein «Café Scientifique» eröffnet werden, wo offene Fragen diskutiert würden.

Samstag, 14. Oktober 2006

baz-Forumsbeitrag von F-NETZ zu sesam

Am 12.10. schreibt Kathrin Keller-Schuhmacher, Co-Leiterin F-NETZNordwestschweiz, im baz-Forum (Plattforum für Gastbeiträge der Printausgabe):

Das NF-Projekt «sesam» wird im Internet gut dargestellt. Mit der Vorstellung von hochkarätigen Mitarbeitenden werden Zweifel an der Verhältnismässigkeit der zur Verfügung stehenden 22 Mio. behoben. Was sich der Laie unter Wissenschaft vorstellt, liegt gefällig vor ihm ausgebreitet. Forschungsergebnisse zum gesunden Werden des Menschen in seinen ersten Lebensjahren beschäftigen neben Fachpersonen aus Beratung und Therapie auch jene an der Basis, die Begleitung anbieten. Ohne Vorliegen eines definierten Problems tragen sie dazu bei, dass Kindern ein würdiges Aufwachsen, eine gelingende Entwicklung möglich wird. Es gibt Erkenntnisse aus der Hirn-, Säuglings-, Kleinkind- und Sozialforschung, deren Umsetzung im Hier und Jetzt erfolgen müsste und nicht erst, wenn «das Kind in den Brunnen gefallen ist». Dazu fehlt Geld. Davon ist in «sesam» keine Rede.
Könnte das Bild des Elfenbeinturms der Wissenschaft erklären, weshalb bei der Vorstellung des Projektes nirgendwo auf diese schon längst bestehende Alltagspraxis Bezug genommen wird? Fachpersonen, die sich im Frühbereich engagieren, wissen, dass Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, die ersten Lebensjahre eines Kindes von natürlichen Krisen begleitet werden und es sich dabei um eine äusserst sensible Lebensphase in der Entwicklung des Mutter-/Vaterseins handelt.
F-NETZNordwestschweiz kann sich nicht vorstellen, wie sich Familien 20 Jahre für unterschiedliche Untersuchungen zur Verfügung halten, ohne von einem von Anfang an sorgfältig aufgebauten und über die Jahre tragenden Vertrauens- und Beziehungsnetz begleitet zu werden. Was geschieht, wenn Studierende bei ihren Kontakten und Befragungen bei werdenden und gewordenen Müttern und Vätern, bei Neugeborenen und Kleinkindern, gleich zu Beginn Gefährdungen feststellen? Heisst es dann: Augen zu und weiter forschen? Und später: Klar, dass es schief kommen musste! Die im Frühbereich begleitenden Angebote entziehen sich dem Trend, schon die frühe Kindheit unter der Lupe von Abweichungen und Störungen zu betrachten. Pädagogisch-sozial orientierte Begleitung erfordert Vermittlung von salutogenetisch orientierten Handlungsstrategien, die aus wissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeitet sind. F-NETZNordwestschweiz hat miterlebt, wie weit Vorstellungen und Fragestellungen aus salutogenetisch orientierter Praxis und das Vorgehen bei «sesam» auseinanderklaffen können. Selbst bei gegenseitiger Wertschätzung begegneten sich Welten. Müssten jene, die forschen und jene, die die gewonnenen Erkenntnisse im Alltag umsetzen, sich nicht ab Beginn eines Projektes an einen gemeinsamen Tisch setzen? Im Zeitalter des Dialoges und von Teamarbeit sollte es dazu Wege geben.

Sonntag, 8. Oktober 2006

Der Fahrplan...

Die "Chronik" von Sesam besagt:
Okt 2006 vorgesehener Termin für die erste Zwischenbegutachtung (Site Visit) durch das internationale Gutachtergremium des Schweizerischen Nationalfonds (SNF).
Herbst 2006 Vorgesehener Termin für Vorstudien.
April 2007 Vorgesehener Termin für den Beginn der sesam-Hauptstudie.
Beim Züricher Informatiker Boris Glavic, federführend in Sachen Software für Sesam, steht auf der Website zu lesen:
Semester- und Diplomarbeiten

Im Rahmen des sesamDB Projektes sind aktuell einige Dimplomarbeiten aus dem Bereich Implementierung von Java Anwendungen mit Datenbankzugriff zu vergeben. Bei Interesse einfach per Mail, Telefon oder in meinem Büro melden.
Thema: Entwurf und Implementierung einer modular erweiterbaren Anwendung für Eingabe und Import von heterogene Daten
Um die heterogenen wissenschaftlichen Daten von sesam in sesamDB zu speichern wird eine Anwendung benötigt, die einem Benutzer die Eingabe oder den Import dieser Daten ermöglicht. In dieser Diplomarbeit soll ein Konzeptes für eine flexibel erweiterbare Anwendung für Dateneingabe und -import erstellt und umgesetzt werden. Diese Anwendung soll in Java implementiert werden.
Thema: Entwurf und Implementierung einer modular erweiterbaren Anwendung für die Erhebung von Daten innerhalb der sesam Studie
Für die Datenerhebung von sesam wird eine Anwendung benötigt, die den an der Datenerhebung beteiligten sesam Mitarbeitern die Eingabe von Informationen über Datenerhebungen in einem standardisierten und zum Schema von sesamDB konformen Format ermöglicht. In dieser Diplomarbeit soll ein Konzeptes für eine Anwendung für die Eingabe von Informationen über Datenerhebungen erstellt und umgesetzt werden. Diese Anwendung soll in Java implementiert werden.
Thema: Entwurf und Implementierung einer Datenbank-Clientanwendung zur Eingabe, Modifikation, Darstellung und Export von bitemporalen Personendaten
Für die Verwaltung von Terminen und persönlicher Daten der Teilnehmer der sesam Studie wird eine Clientanwendung benötigt. Diese Clientanwendung soll einem sesam Mitarbeiter ermöglichen neue Probanden in der Datenbank zu speichern, €nderungen an vorhandenen Probandendaten vorzunehmen, Termine mit Probanden zu vereinbaren und Probandendaten zu exportieren. In dieser Diplomarbeit soll ein Konzeptes für diese Anwendung entwickelt und umgesetzt werden. Diese Anwendung soll in Java implementiert werden.
Thema: Entwurf und Implementierung einer Datenbank-Clientanwendung für den Export von Daten für statistische Analysen
Die von sesam erhobenen Daten werden mit Hilfe von Statistiksoftwarepaketen wie SPSS oder STATA analysiert. Er wird eine Anwendung benötigt, um von sesam erhobene Daten in Datenformaten zu exportieren, die von weit verbreiteten Statistikprogrammen unterstützt werden. Diese Anwendung soll ebenfalls eingesetzt werden, um Daten zu exportieren, die von der sesam-Zentrale an andere Studienorte verschickt werden. Aus Sicherheitsgründen müssen diese Daten bei dem Export pseudonymisiert werden. In dieser Diplomarbeit soll ein Konzeptes für diese Anwendung entwickelt und umgesetzt werden. Diese Anwendung soll in Java implementiert werden.
Wenn diese Seite nicht bereits hoffnungslos veraltet ist, weil die Arbeiten längst vergeben sind, dann klingt das sehr danach, als ob für Entwurf und Programmierung von zentralen Bausteinen zur Datenverwaltung von Sesam erst noch DiplomandInnen gefunden werden müssen. Was bedeutet das für den Termin April 07, wenn die Hauptstudie (siehe oben) beginnen soll? Denn dann müssen wohl die Arbeitsinstrumente, auch für den Umgang mit den Datenbanken, vorhanden sein und fehlerfrei funktionieren... Was erklärt wohl die Sesamleitung diesbzüglich dem "internationalen Gutachtergremium des Schweizerischen Nationalfonds (SNF)", dessen Besuch für diesen Monat angekündigt ist in der Chronik?

Mittwoch, 20. September 2006

Was in den letzten Monaten geschah...

Vier Basler Grossrätinnen haben in einem Brief an die EKBB, Ethikkommission beider Basel, darum gebeten, dass den Familien, die zur Teilnahme an der Studie eingeladen werden, auch die kritischen Ueberlegungen zugänglich gemacht werden müssen, um einen „informed consent“ zu ermöglichen.

Die Gesundheitskommission der SP BS hat sich über SESAM informieren lassen.

Die regionale Kommission „Kirche und Wirtschaft im Gespräch“ hat sich im Juni durch Herrn Margraf über SESAM orientieren lassen und entschieden, dass sie auch die kritischen Fragen kennen lernen möchte.

An einer Tagung der SAGW, Schweiz. Akademie der Geisteswissenschaften, wurde SESAM vorgestellt. Carola Meier-Seethaler hat bei der Gelgeneheit den kritischen Standpunkt vertreten.

Die Anfrage einer Juristin, die beim Nationalfonds um Einsicht in die Projektunterlagen bat (gestützt auf das Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung), wurde abgelehnt.
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Sesam Watch

Beobachtungen und Notizen zum Schweizer NCCR "Sesam", der 3'000 Kinder und ihr Umfeld vom ersten Ultraschallbild an 20 Jahre lang beobachten wollte (vorzeitiger Abbruch: 13.3.08). Autonom, skeptisch, ehrenamtlich. Kontakt: sesamwatch@gmail.com

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